Cobra Kai, Karate Kid & mein Shooting mit Martin Kove

Wer kennt den Kultfilm aus den 80ern mit Ralph Macchio in der Rolle des Karate Kid nicht! Ich bin damit aufgewachsen, und die Filmserie wie viele andere Filme aus den 80ern haben mich indirekt auch beeinflusst. So hat es mich sehr gefreut, einen der Hauptdarsteller – Martin Kove alias John Kreese – vor kurzem vor meiner Linse zu haben. Und umso mehr als NETFLIX „COBRA KAI“ released hat, wo Ralph Macchio auch nahezu alle Schauspieler aus den 80ern bewegen konnte, in dieser echt tollen Serie mitzuspielen!

Jeder kann ein durchschnittlich guter Fotograf werden, wenn er nur die Dinge welche er fotografiert, beobachtet, liebt, genügend fokussiert und sich somit ausreichend damit auseinander setzt! Wenn du Menschen in Farbe fotografierst, dann fotografierst du auch ihre Kleidung, wenn du sie in Schwarz-Weiß fotografierst, dann fotografierst du Ihre Seelen!

Martin habe ich in der Leica Gallery in Los Angeles fotografiert. Er kam mit seinem Sohn, Jesse Kove ans Set, der ebenfalls schon erfolgreich als Schauspieler in Hollywood arbeitet, und unter anderem in D-Day oder Wings of Freedom zu sehen ist. Martin ist eine Legende, er spielt nicht nur bei Karate Kid mit, sondern war mitunter auch der Bösewicht bei RAMBO 2. Ich liebe es mit solchen starken Charakteren zu shooten, die nicht nur optisch interessant sind, sondern vor der Kamera entweder schauspielern oder sie selbst sind.

Als Lichtquellen habe ich zwei Hensel Light Stripbox 30 x 180 mit Wappen verwendet, sowie eine Octagon Softbox. An einer einzigartigen und zeitlosen Fotografie sollte man – auch wenn er nicht darauf zu sehen ist – den Fotografen dennoch erkennen! Ich finde es wesentlich mit den Personen, die ich fotografiere auch viel zu kommunizieren, sodass ich unterschiedliche Emotionen hervor holen kann! Je mehr ich von einer Person weiß, um so leichter kann ich vieles am Set lenken, um fotografisch das zu bekommen, was ich mir vorstelle!

Als guter Fotograf ist man auch immer ein wenig Psychologe, jemand der zuhören kann, und auch versteht wie er dies einsetzen kann! ..und dann muss man nur noch den richtigen Moment abwarten, bzw. auch einfach zwischen den Zeilen lesen können. Denn ich muss bei jeder Geschichte den Moment treffen, der die ganze Geschichte erzählt.

Wenn sich die Leute meine Fotografien & Werke ansehen, möchte ich, dass sie sich so fühlen wie ich, kurz vor dem auslösen der Kamera, aber auch als wenn sie zweimal eine Zeile eines Gedichts lesen wollen!

In der heutigen Zeit wo es Milliarden von Fotos gibt, hat man schon gewonnen, wenn jemand zweimal oder länger als 5 Sekunden hinsieht.

Zum Abschied gab es dann auch einige Fotos mit seinem Sohn Jesse! Ich freue mich schon auf ein Wiedersehen mit den beiden und Saison 2 von Cobra Kai!

bis bald, Euer Manfred!

21 Gedanken zu “Cobra Kai, Karate Kid & mein Shooting mit Martin Kove

  1. so cool, tolle Fotos….Und du hast recht—> Wenn du Menschen in Farbe fotografierst, dann fotografierst du auch ihre Kleidung, wenn du sie in Schwarz-Weiß fotografierst, dann fotografierst du Ihre Seelen!

    Viele Grüße

    Lydia

    1. Danke Dir! Ja, wenn Du meine Bücher oder Kalender kennst dann sind die meisten Fotos in SW 😉 Hast du Karate Kid gesehen? Oder die neue Serie?

  2. Starke Bilder eines legendären Charakters, lieber Manfred!-
    Wow, ich habe länger als 5 Sekunden hin gesehen 😉

    Wünsche Dir und Nelly noch eine tolle Zeit in L.A.
    Alles Liebe
    Sabine

      1. … habe ich Manfred, und Karate Kid in den 80ern einige Male gesehen.
        Bin auf die neue Serie neugierig geworden 🙂
        Vor Karate Kid flimmerte Kung Fu Fighting in unserem Wohnzimmer…
        Viele Grüsse
        Sabine

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